Eine Geschichte von Mut und Veränderung

Den Schreibimpuls für diese Blogzeilen und dem Buch: Im Zirkus des Lebens. Eine Geschichte von Mut und Veränderung. bildete der Suizid meiner Mutter. Mit jenem traurigen Ereignis sind in mir Fragen aufgebrochen, die möglicherweise schon lange nach Ausdruck drängten und für deren Beantwortung mir jene Situation letztlich die Richtung wies. Diese Richtung dann aber auch tatsächlich einzuschlagen, lag zum damaligen Zeitpunkt noch im Verborgenem und musste erst einmal wiederentdeckt werden. Eine Frage lautete beispielsweise, mit welcher inneren Haltung ich dem Leben gegenüberstehen wollte. Wie sollte es fortan weitergehen und wie wollte ich nach diesem Verlust weiterleben? Diese Fragen konnten letzten Endes nur von mir allein beantwortet werden. Begriffe wie Akzeptanz oder Aussöhnung spielen für mich seitdem eine wichtige Rolle und glücklicherweise erkannte ich nach der Überwindung von Gefühlen der Scham und Schuld, dass es in meinem Leben mehr gab als jenen schweren Schicksalsschlag.

Dessen ungeachtet wurde zu Beginn der Entstehungsphase von Im Zirkus des Lebens unser Sohn geboren. Seine ersten Schritte sollten mir ein wichtiger Ratgeber in vielen Fragen des Lebens sein und mir dabei helfen, die Geschichte fertigzustellen. Sein Dasein ist demnach das völlige Kontrastprogramm zu dem Verlust meiner Mutter und hat mir auf einprägsame Weise verdeutlicht, wie nah die Themen Leben und Tod doch beieinanderliegen und welchen Einfluss sie auf das eigene Wohlbefinden auszuüben vermögen.

So gesehen flossen der Tod meiner Mutter und die Geburt meines Sohnes unweigerlich in die Motivlage von Im Zirkus des Lebens ein und bewirkten größere und kleinere Umbrüche in mir. Auf dem Weg zu einem angemessenen Umgang mit jenen Umbrüchen sind diese Zeilen hier entstanden. Zeilen, die von Mut und Veränderung handeln sollen. Insofern berührt der Inhalt möglicherweise nicht nur Suchende oder Betroffene, sondern in gewisser Weise alle Menschen, die sich – in welcher Form auch immer – mit ähnlichen Themen und Fragestellungen beschäftigen und um Antworten ringen.

Buchveröffentlichung:

In schonungsloser Manier wird dem Protagonisten deutlich gemacht, dass ihn die Art und Weise, wie er sein Leben verbringt und gestaltet, unweigerlich in die Sackgasse führen wird. Schicksalsschläge wie der Freitod seiner Mutter erschweren seine Situation zusätzlich, und so wird er von einer geheimnisvollen Erkrankung heimgesucht. Schließlich steht er vor der Entscheidung, sich entweder in eine sehr spezielle Behandlung zu begeben oder weiter in tiefes Unglück zu stürzen. Ob er den erforderlichen Mut für einen ersten Schritt ins Ungewisse aufbringen kann, hängt einzig und allein von ihm selbst ab – und wird durch einen mysteriösen Zirkus mit rätselhaften Darstellern gehörig auf die Probe gestellt

(Klappentext zum Buch, 260 Seiten).

„Es handelt sich um einen authentischen Bericht mit autobiografischen Elementen, welcher sich unter anderem an Menschen richtet, die sich in welcher Form auch immer mit dem Thema Suizid, Angehörigensuizid auseinandersetzen und beschäftigen (müssen).“

„Das Buch wendet sich an Personen, die trotz der verschiedensten Schicksalsschläge des Lebens und den damit verbundenen Heraus-forderungen weiterhin das Positive und Schöne im Leben suchen oder neu entdecken möchten.“

„Für eine Leserschaft, die sich rund um das Feld der Persönlichkeits-entwicklung, Spiritualität, Sinnsuche und Heilung interessiert, sowie für Menschen, die sich mit dem Thema »Leben und Tod« auf eine ausergewöhnliche Art und Weise auseinandersetzen möchten.“

Über den Autor

Vater, Ehemann, Bruder, Sohn, Kumpel, Nachbar, Kollege, Naturliebhaber, Wanderer, Gartenfreund, Draußenmensch, Denker, Suchender, Genießer, Buchautor, Mensch

„Ich hörte mal jemanden sagen, Bücher würden die Seele der Menschheit widerspiegeln. Das Leben der einen ist das Buch, in dem die anderen lesen werden, um ihre eigenen Geschichten schreiben zu können.“ (M. Schönefeld)

Wer nicht weiß, wer er ist, tut nicht das, was zu ihm passt, sondern worauf er gerade stößt. Unser Leben muss stimmig sein. Es muss zu uns passen wie ein Lederhandschuh auf eine Hand. Nur dann ist es echt. Das ist die Kunst des guten Lebens.“ (C. M. Bagus)

„Liebe ist der Geist, der allen Dingen Leben verleiht, und sie ist eine dauerhafte Leidenschaft für das Leben sowie das unablässige Staunen über alles, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Bewegungen, Gerüche, Farben, Formen. Liebe ist der Genuss am Sein.“ (M. Schönefeld nach einem chin. Sprichwort und A.G. Roemmers)

„Für das Leben.“ (M. Schönefeld)


2 Kommentare zu „Eine Geschichte von Mut und Veränderung

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