Zwischenmenschliche Beziehungen

»Wenn ich auf mein Leben zurückblicke und alle meine Erkenntnisse bis zu diesem Augenblick zusammenfasse, dann läuft es auf eines hinaus«, sagte (…).

»Lass mich raten: Es kommt darauf an, mutig zu sein.«

»Ja, in gewisser Weise hast du recht. Für das, was ich meine, braucht es Mut.«

»Und was meinst du?«, fragte ich neugierig.

»Zwischenmenschliche Beziehungen«, antwortete sie besonnen und wirkte dabei doch extrem energiegeladen auf mich. »Mein lieber Sohn«, sagte sie mit Nachdruck, »das Leben ist zu kurz, um es allein zu verbringen. Teile es mit so vielen Menschen wie nur möglich. In der Natur findest du zu deiner inneren Ruhe und zu deinen Kräften zurück, unter den Menschen findest du die Liebe. Schau nicht nur auf dich und dein eigenes Leben. Sieh die Person nebenan und trau dich, ihr eine Frage zu stellen, und höre genau hin, was sie dir zu sagen hat. Das Leben ist einfach zu vielfältig, um allein zu bleiben. Nimm es so, wie es kommt. Liebe, lache, rede, streite, schweige mit den Menschen, so gut und so oft du kannst. Alles andere ist zweitrangig.«

Aus „Im Zirkus des Lebens. Eine Geschichte von Mut und Veränderung.“ von Marcel Schönefeld

In Anlehnung an: Rainer Schwing/Andreas Fryszer (2015). Systemische Beratung und Familientherapie.

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