Bist du der Tod?

»Ich kann dein Unverständnis sehr gut nachvollziehen. Allerdings ist dein Bild von mir sehr lückenhaft. Viele Menschen betrachten mich als das Ende von allem und haben große Angst vor mir. Sie machen mich für jegliches Unheil auf der Welt verantwortlich, und die ganz Verbissenen leugnen mich mit aller Entschlossenheit. Sie gestalten ihr Leben tatsächlich so, als würde es mich nicht geben. Sie halten sich allen Ernstes für unsterblich und meinen, ihr tägliches Handeln bleibe ohne Konsequenzen. Sie verhalten sich ausbeuterisch sich selber und dem Leben gegenüber und sind davon überzeugt, sie könnten immer und ewig so weitermachen. (…).« (…)
»Einige Menschen betrachten mich als einen wesentlichen Teil ihres Lebens. So wie die Geburt zum Leben dazugehört, genauso gehöre auch ich dazu. Diesen Menschen bin ich sehr dankbar. Sie akzeptieren mich ohne Einschränkungen und wissen, dass ich ein Teil des großen Ganzen bin. So erhalten ihre Tage einen tieferen Sinn, und die Leute gehen mit mehr Wertschätzung und Achtsamkeit an ihre Vorhaben. Es gelingt ihnen tatsächlich, etwas Positives in mir zu erkennen.«
»Wirklich?«, fragte ich verblüfft.
»Ja, wirklich!«
»Ich glaube sogar, dass du einer dieser Menschen bist und dass auch du etwas Positives in mir sehen kannst.«


Auszug aus „Im Zirkus des Lebens. Eine Geschichte von Mut und Veränderung.“


Ist der Tod ein Teil des Lebens? Diese Frage spielt eine wesentliche Rolle für den Heilungsprozess der Hauptfigur in dem Buch. 


Wie denkt ihr darüber?

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